12TON

12TON wurde als Veranstaltungszyklus für neue Musik im Herbst 2020, von Erbsenfabrik – Labor für Kunst- und Kulturproduktion, auf dem damaligen Brick-5 Areal in Rudolfsheim-Fünfhaus ins Leben gerufen. Der Ausgangspunkt dieser Veranstaltungsreihe bezieht sich auf Werke von Komponistinnen des 20. und 21. Jahrhunderts. Primär geht es darum einen musikalischen Dialog zwischen den Werken von lebenden Komponistinnen aus dem 21. Jahrhundert und renommierten Komponist*innen aus dem 20. Jahrhundert herzustellen.

Begonnen haben wir damit (12TON Ausgaben #1 bis #5), die eingeladenen Musikschaffenden eine/n Vertreter*in aus dem 20. Jahrhundert auszuwählen von dem sie sich inhaltlich, gesellschaftspolitisch, ästhetisch oder aus kompositorischer Hinsicht geprägt fühlen. Die stilistische Bandbreite reichte dabei von Vertreter*innen aus der Klassik, Kammermusik, Neo-Klassik oder aus dem Bereich der elektroakustischen Musik. Das Konzept von 12TON soll primär aus musikalischer – aber auch charakterlich und persönlicher Sicht – eine Brücke zwischen den Generationen und gleichzeitig Gemeinsamkeiten und Gegensätze innerhalb des weiten Feldes zeitgenössischer Musik entstehen lassen.

In weiterer Folge haben wir unser Konzept erweitert (ab 12TON Ausgaben #6 und #7). Wir haben begonnen den eingeladenen Musiker*innen auch zeitgenössische Komponist*innen vorzuschlagen um sich mit Werk und Vita auseinanderzusetzen. Heute begreifen wir 12TON nicht nur auschließlich als Veranstaltungszyklus sondern vor allem auch als Plattform für experimentelle Musik und transdisziplinäre Formen.